Arbeit mit Angehörigen

Co-Abhängigkeit ist die andere Seite der Medaille der Krankheit Sucht. Denn beide können ohne einander nicht auskommen. Gibt es den Co-Abhängigen nicht mehr, verliert der Süchtige seinen Unterstützer, entscheidet sich der Süchtige für die Genesung, vermag er nicht länger mit dem Co-Abhängigen zusammen oder in dessen Umgebung zu leben.

Als Angehöriger, Partner oder Co-Abhängiger, so die Fachsprache, stellen Sie sich sicherlich die Frage, wie kann ich dem Drogen konsumierenden Menschen oder Trinkendem Menschen helfen? Gibt es überhaupt eine Chance?

Ich sage Ihnen: „JA“- es gibt immer eine Hoffnung, immer einen Glauben, besonders an den Menschen, den man liebt. Nur ist es eine Kunst zu helfen und sich dabei selbst nicht zu vergessen.

Sie sind selbstlos, opfern sich gerne und oft auf, sind immer ein „guter“ Mensch und besitzen wenig Selbstwertgefühl? Wenn Sie ehrlich zu sich selbst sind, erwarten Sie eine Gegenleistung für Ihre Bemühungen.

Gemeinsam erarbeite ich mit Ihnen neue Perspektiven und Lösungswege auf dem – manchmal schmerzhaften – Weg des Loslassens.

Nur wer loslässt, hat die Hände frei!100_3715